Unsere neuste Episode
Episode 35
3.Mai

Dossier: Sahel Zarinfard

Weil niemand ihre Recherche zur «Medienförderung» via staatlicher Inserate veröffentlichen wollte, gründete eine Gruppe österreichischer Medienschaffender die Plattform «Dossier». Seit der Gründung vor fünf Jahren ist «Dossier» zu einer zwölfköpfige Investigativ-Redaktion herangewachsen, die sich hauptsächlich mit Korruption und anderer problematischer Ver(sch)wendung öffentlicher Gelder beschäftigt. Journalismus Y hat für die Medienwoche «Dossier» in Wien besucht.



 
Episode 34
31.Mrz

Addendum: Judith Denkmayr

Vor allem in den USA springen schwerreiche Mäzene in die Bresche und finazieren vermehrt Medienunternehmen. In Europa ist das noch eher die Aussnahme. Eine davon ist die Privatstiftung Quo Vadis Veritas von Dietrich Mateschitz. Der Red-Bull-Chef finanziert damit die Rechercheplattform Addendum. Wir haben mit Judith Denkmayr gesprochen, die das zehnköpfige Team «Audience und Digitale Plattformen» von Addendum leitet.



 
Episode 33
2.Mrz

Kaspar Surber zu «No-Billag»

Der Streit um die  wichtigste medienpolitische Vorlage der letzten Jahre – die «No Billag»-Initiative – ist auch an uns nicht spurlos vorbeigegangen. Zusammen mit Kaspar Surber, neuer Co-Redaktionsleiter der WOZ, schauen wir auf einen intensiv geführten Abstimmungskampf zurück. Was sagt er über den Zustand der Medien in der Schweiz aus?



 
Episode 32
5.Jan

Patrick Züst

Patrick Züst, 21, war in San Francisco Silicon-Valley-Korrespondent der AZ Medien. Nach nur einem Jahr kehrt er zurück. Wir wollten von ihm wissen, wie man sich als Journalist durch diese Tech-Bubble bewegt und warum er seinen Auslandsaufenthalt früher als geplant beendet.



 
Episode 31
29.Nov

Scope: Peter Hogenkamp

Seit bald drei Jahren ist «Scope» (vormals «Niuws») nun unterwegs: Wir wollten vom Gründer und Geschäftsführer Peter Hogenkamp wissen, wie das Geschäft mit der Kurationsplattform läuft und was er aus seiner Zeit als Leiter Digitale Medien bei der NZZ-Mediengruppe in sein Startup mitnehmen konnte.



 
Episode 30
29.Okt

Nau.ch: Simon Klopfenstein

Seit zehn Tagen ist das neue News-Portal Nau online. Noch wirkt das Angebot etwas unübersichtlich. Wir haben uns mit Simon Klopfenstein unterhalten. Er hat als Head of Content das redaktionelle Konzept von Nau mitentwickelt und betreut die lokalen Video-Reporter.



 
Episode 29
20.Jul

Emily Engkent

1,4 Millionen Mal wurde das erfolgreichste Facebook-Video von Emily Engkent bisher angesehen. Mit ihrer Serie «Emily National», die sie für Watson produziert, trifft die 32-jährige Kanadierin regelmässig einen Nerv beim jungen Publikum. Wie kam es dazu? Wir haben Emily interviewt – live am Relaunch-Event der Medienwoche vom 5. Juli im Zentrum Karl dem Grossen.



 
Episode 28
26.Mai

Conradin Knabenhans

27 und schon Chef. Also genauer gesagt: Redaktionsleiter. Seit 2014 ist Conradin Knabenhans bei der Zürichsee Zeitung. Seit 2015 leitet er dort die Obersee-Ausgabe. Wie fühlt es sich an, ein Team von acht Personen zu leiten wenn man der Jüngste im Team ist? Das wollten wir von ihm wissen und sind ihn in Wädenswil besuchen gegangen.

Versteh ich das richtig, bist du der Jüngste und gleichzeitig der Chef?

«Es gab tatsächlich eine Zeit, da war ich der Jüngste im Team. So habe ich auch mit Leuten im Alter von 35 bis 55 Bewerbungsgespräche geführt, aber am komischsten war das glaub ich für mich selbst.» Jene, die von aussen kamen, haben sich zu seinem Alter gar nichts weiter gedacht.

Machst du eine andere Zeitung weil du jünger bist?

Nein, das glaube ich nicht. Wir sind ein durchmischtes Team – mein Alter spielt keine grosse Rolle, weil wir viele Entscheidungen im Team treffen.

Welche Rolle hat der Lokaljournalismus, wenn Medien wie die New York Times nur ein Mausklick entfernt sind?

«Schwarzmaler würden jetzt sagen, eine kleine, weil man ja alle Informationen überall bekommt, aber ich habe die Erfahrung gemacht: Lokal interessiert.» Bei der Zürichsee-Zeitung konnten wir ganz klar sehen, dass beispielsweise während den Wahlen im vergangenen Jahr die Klickzahlen online und sogar die Abo-Verkäufe angestiegen sind. Und diese Inhalte wird man nie in der New York Times kriegen.

Was glaubst du, wie deine Arbeit in 10 Jahren aussehen wird?

Online wird nochmal zulegen, das ist klar. Es braucht aber auch Verlage, die den Print als Kulturgut, als wichtige Informationsquelle im Lokalen beibehalten wollen. «Die Zeitung erinnert einen jeden Morgen daran, dass man aktuelle Informationen aus der Region bekommen hat. Online ist es viel schwieriger, die Leute regelmässig für sich zu gewinnen.»

Wie wird dein Arbeitstag heute noch aussehen?

Ich schreibe noch mindestens zwei Geschichten. Das ist die wichtigste Aufgabe, nach wie vor.

Der Journalismus ist mein Herzblut.

Und damit möchte ich auch die meiste Zeit verbringen. Natürlich gibt es Dienst- und Ferienpläne, die ich regeln muss, aber als Redaktionsleiter möchte ich in der Zeitung stattfinden. Ich bin Journalist mit Leib und Seele. Dafür nehme ich notfalls auch die eine oder andere Überstunde in Kauf.



 
Episode 27
28.Apr

Roboterjournalismus

97 Prozent aller Bankangestellten werden in den nächsten 20 Jahren durch einen Roboter ersetzt. Dies prognostizieren zumindest Forscher der Universität Oxford. Tippt man hingegen «Redakteur» ins Suchfeld ein, so erhält man die beruhigende Antwort, dass nur 5.5 Prozent aller Medienschaffenden fürchten müssen, dass ihre Arbeit bald von Maschinen erledigt wird. Doch genau das geschieht bereits heute.



 

 
Episode
26.Feb

Die besten WordPress Themes für Journalisten

Vor einiger Zeit habe ich eine kleine Anleitung veröffentlicht, wie ein Journalist ohne Programmierkenntnisse zu einer eigenen Website kommt.

Steht das WordPress erst einmal, kommt die grosse Frage: Welches von diesen Hunderttausend Themes ist das richtige für mich? Und das ist wahrlich nicht einfach. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht. Was ich unter einem guten Theme für Journalisten verstehe:

  1. Auf Inhalt und Leserlichkeit fokussiert
  2. Keinen unnötigen Schnickschnack
  3. Hat keine störende Sidebar
  4. Integriert das Menu auf elegante Art und Weise
  5. Kommt optimalerweise auch ohne viele Bilder aus
  6. Sieht auch auf dem iPhone anständig aus
  7. Setzt beim Lauftext eher auf eine Serifenschrift

Einige Vorschläge

Die Klassischen
  • Lovecraft: Sehr klassisch, aber gute Schriftwahl
  • Hoffman: Ebenfalls klassisch, aber simpel und gut gelöst
  • Fanoe: Dito, aber das Menu ist nicht so schön gemacht
  • Rams: Fast ein bisschen langweilig, aber ganz ok
Die Reduzierten
  • Resonar: sehr Text-orientiert, schlicht
  • Libre: Ebenso
  • Davis: Aufs absolute Minimum reduziert
Die Auffälligen
  • Cyanotype: Interessant, funktioniert ohne Bilder
  • Adler: Gewagt, kreativ, funktioniert mit gut mit Fotos
  • Oblique: Auffällig, gewagt
  • Afterlight: Grosses Foto als Hintergrund: Nicht einfach, aber kann interessant sein
  • Garfunkel: Ebenso
Die Modernen
  • Cubic: Braucht für jeden Artikel ein gutes Foto
  • Radcliffe: Ebenso
  • Hitchcock: Auch eher Bild-orientiert, aber schön
  • Rams: Sehr simpel, vielleicht fast zu simpel

Die Kostenpflichtigen

<50$
  • Candid: Klassisch, aber simpel und gut gelöst
  • Knowy: Grosszügiges Design, elegant, benötigt gute Bilder
  • iyo: Etwas überladen, aber sehr vielseitig
  • The Writer: Für Longforms geeignet, kommt nicht ohne gute, grosse Bilder aus
  • Literatum: Ebenso
  • Typology: Kommt ganz ohne Bilder aus
  • Minimy: Sehr klassisch, reduziert
  • Essentialist: Ebenso
  • Storyteller: Ebenso

Die für WordPress.com

… aber nicht nur! Einige wenige Themes auf wordpress.com sind gratis. Sie können auch für wordpress.org genutzt werden. Der Download-Link ist ganz unten auf der Seite:

Diverse weitere kosten zwischen 50 und 100 $

  • Wanderer: Schlicht, fast etwas langweilig, aber ok
  • Halves: Grosszügig, gut leserlich, besser mit guten Bildern

Ah und falls ihr vergessen habt, was der Unterschied zwischen wordpress.org und wordpress.com ist, hier nochmal die Zusammenfassung:



 
Episode 25
24.Feb

Sebastian Esser, Krautreporter

2014 sind die Krautreporter angetreten mit den Worten: «Der Online-Journalimus ist kaputt – Wir kriegen das wieder hin». Zwei Jahre später liest man: «Krautreporter ist kaputt». Doch wie sehen sich die Krautreporter selbst? Wir sind nach Berlin gefahren, um nachzufragen.



 
Episode 24
20.Jan

Constantin Seibt, Project R

Am 10. Januar verschickt das Team vom «Project R» ein Mail an 5’000 Leute. Noch am selben Abend steige eine Party. 500 Leute kommen.
Eine Woche später treffen wir einen der Mitinitianten und die selbsternannte Gallionsfigur Constantin Seibt am selben Ort zum Interview.



 
Episode 23
6.Jan

Selbstvermarktung

Journalisten senden gerne. Sie schreiben in der Zeitung oder reden am Radio und werden täglich von zig Tausenden gelesen oder gehört. Das gehört zum Beruf. Doch seit einigen Jahren können sich Journalisten auch als Einzelperson ein eigenes Publikum aufbauen – dank Social Media.



 
Episode 22
25.Nov

Jugendmedien

22. August, 27. Oktober und 31. Oktober 2016. Das sind die drei Daten, an denen drei Jugendmedien in der Schweiz ihr Ende bekanntgegeben haben.

Joiz, NZZ Campus und das Young Swiss Magazine – gleich drei Angebote für ein junges Zielpublikum – sind Geschichte.



 
Episode 21
20.Okt

Hansi Voigt

Wer sich das voll 90-minütige Gespräch reinziehen möchte: Die Uncut-Version. Für alle anderen hier ein Ausschnitt aus dem Podium mit dem Gründer und Ex-Chefredakteur von Watson:

Hansi, sag, bei Project R – inwiefern bist du da mit von der Partie?

Gar nicht. Nur im Geiste. Das ist Constantin Seibts und Christof Mosers Projekt. Ich geh davon aus, dass ein Crowdfunding stattfinden wird und unglaublich viel Rückenwind und Geld zusammen kommt. Das könnte eine Initialzündung sein für die ganze Branche. Ich habe mit den beiden geredet, aber ich selbst arbeite an etwas anderem.



 
Episode
22.Sep

In 3 Schritten zur eigenen Website

Diese Unterlagen habe ich für meinen Kurs am MAZ erstellt. Es gibt aber keinen Grund, die nicht öffentlich zu machen. Wer nach Tipp’s für eine eigene Homepage sucht, wird hier hoffentlich fündig.



 
Episode 20
29.Jun

Zu Gast bei Philipp Meier

«Traue keinem über 30» ist grundsätzlich unser Credo. Doch bei Philipp Meier – Enfant terrible, ex-Landschaftsgärtner, ex-Cabaret Voltaire Ko-Direktor und heute Community Developer (zuerst watson, jetzt swissinfo) – machen wir gerne eine Ausnahme.  In unsere letzten Gespräch vor der Sommerpause haben wir einen tiefen Einblick erhalten in das Selbstverständnis des nicht-Social-Media-Managers.



 
Episode 19
6.Jun

Die Forumszeitung

Hat die Forumszeitung noch eine Zukunft? Eine Zeitung, die sich politisch zurückhaltend positioniert und dafür alle politischen Akteure gleichermassen zu Wort kommen lässt? Wir diskutieren’s mit Nick Lüthi von der Medienwoche.



 
Episode 18
21.Mai

Snapchat

Ein Chat-Programm, bei dem sich alles nach kurzer Zeit automatisch löscht – kann man damit Journalismus machen? Wir suchen nach der Antwort. Und finden sie!



 
Episode 17
10.Mai

Zu Gast bei: Simon Jacoby

Schon von Tsüri gehört? Dann hast du sozusagen von Simon Jacoby gehört. Der Initiant und baldige Chefredaktor ist das Gesicht und der Kopf des Online-Stadtmagazins. Tsüri wird bald erwachsen. So mit Geld und allem drum und dran. Wir hatten deshalb noch ein paar Fragen an Simon.



 
Episode 16
24.Apr

Bezahlmodelle im Internet

Die Gretchenfrage: Wie Geld mit Journalismus verdienen im Internet? Wir versuchen eine Antwort zu finden. Fazit eins vorweg: Eine Patentlösung gibt’s nicht. Alle werden die richtige Kombination von Einnahmequellen für sich finden müssen.



 
Episode 15
9.Apr

Virtual Reality

Oder eben nicht virtual. Darüber lässt sich streiten. Denn eigentlich reden wir hier primär von 360° Videos. Und die Filmen die Realität. Sind also nicht virtuell. Aber genug der Spitzfindigkeiten. Wir finden: Coole Sache! Aber bitte am richtigen Ort einsetzen – im wahrsten Sinne des Wortes.



 
Episode 14
24.Mrz

Das Recht auf Vergessen

Luca und ich hatten diese Woche Medienrechts-Nachhilfe bei unserem Gast: Monika Rufener. Nachdem ihr die Politologie nicht Bachelor genug war, studierte die jetzt 29-Jährige noch Recht. Mit ihrem Master zum Thema «das Recht auf Vergessen» in der Tasche arbeitet sie als People-Journalistin bei 20 Minuten.



 
Episode 13
10.Mrz

Youtube

«Ich bin selbst oft drauf, deshalb kenne ich Youtube gut», dachte ich mir. Doch als ich mich intensiver mit der Plattform auseinandergesetzt habe, ist mir eine völlig neue Welt aufgegangen. Youtube – die zweitgrösste Suchmaschine der Welt, auf der eine Gruppe von Leuten Millionen Umsätze machen. Doch was bedeutet Youtube für den Journalismus? Wir diskutieren es.



 
Episode 12
24.Feb

Service Public

Wir sind weiss Gott nicht die ersten, die über «Service Public» diskutieren. Deshalb haben wir versucht, möglichst konkret und konstruktiv zu bleiben. Kein No-Billag. Keine Natalie Rickli, sondern vier Themen und je 5 Minuten: Unterhaltung, Sport, Internet, Werbung.



 
Episode 11
11.Feb

Zu Gast bei: Luzia Tschirky

«Newcomerin des Jahres». Mit diesem Titel wurde Luzia Tschirky 2014 ausgezeichnet. Unterdessen wäre es wohl vermessen, sie noch als Newcomerin zu bezeichnen. Höchste Zeit also, ihr einen Besuch abzustatten. Wer Luzia kennt, weiss: Das Thema Russland geniesst bei ihr allergrösste Aufmerksamkeit. Wir wollten deshalb von ihr wissen, wie wichtig es ist, sich als Journalist auf ein Gebiet zu spezialisieren.



 
Episode 10
29.Jan

Native Advertising

Was in Amerika bereits Gang und Gäbe ist, besitzt im deutschen Sprachraum einen zweifelhaften Ruf: Native Advertising. Also Werbung, die aussieht wie redaktioneller Inhalt. Watson gefällt das. Anderen gar nicht.



 

 

 
Episode 7
25.Nov

Google-Geld

Google möchte mit der «Digital News Initiative» den europäischen Medienhäusern bei der Innovation helfen. Einerseits arbeitet sie direkt mit einigen Verlagen zusammen, andererseits kann man sich noch bis zum 4. Dezember um einen «Innovation Fund» bewerben und so Geld für konkrete innovative Projekte erhalten. Wir fragen: Was bedeutet es, wenn man Geld von Google annimmt? Und welche Ziele verfolgt Google mit seiner Grosszügigkeit? Ein Streitgespräch.



 
Episode 6
13.Nov

Stirbt Print?

Die Frage ist alt. Doch unsere Antworten darauf sind hoffentlich neu. Wie sieht die Zukunft von Print aus? Wir reden über Tageszeitungen, Magazine, Geschichtsbücher und Gesichtsbücher. Wir sind froh um eure Inputs? Was glaubt ihr, wird in der Zukunft noch Bestand haben?



 
Episode
4.Nov

Ein kleines Statement

Wir wurden von der Firma Responsesource gefragt, ob wir einen Gastartikel für ihren Newsletter schreiben. Wer es nett formulieren will: Responsesource ist eine Plattform – Journalisten stellen Fragen, Firmen beantworten sie. Wer es pointiert formulieren will: Die Firma verkauft Journalisten. Bezahlt wird die Plattform nämlich von den Firmen, die Fragen beantworten. Was in 90% der Fälle PR-Abteilungen sind. Aber wie sollten wir nun damit umgehen? Auf den Gastbeitrag verzichten? Wir haben uns etwas anderes überlegt…



 

 
Episode 4
14.Okt

Werbeblocker

Kurz zur Ausgangslage: News-Sites schalten Werbung, um damit Einnahmen zu generieren – im Gegenzug kann man gratis ihre Inhalte lesen. Werbung kann aber nerven, weshalb unterdessen 20-50% (je nach Site) der Besucher einen Werbe-Blocker installiert haben. Die Werbung wird bei ihnen nicht angezeigt und die News-Site verdient somit kein Geld.



 
Episode 3
30.Sep

Crowdfunding

Eine kleine Revolution für die Finanzierung von Medien-Start-Ups: Crowdfunding wird immer mehr zur Alternative für Journalismusprojekte. Die zwei Leuchttürme des crowdfinanzierten Journalismus: De Correspondent aus Holland und Krautreporter – haben’s vorgemacht, viele kleinere Projekte ziehen nach – auch in der Schweiz. Auf der Schweizer Plattform We Make It sind 61 Medienprojekte aufgeführt. So zum Beispiel One Day Portray, das am 10. Oktober mit einem entschleunigten Journalismus online geht. Wir haben mit einer der Initiantinnen über ihr Projekt gesprochen.



 
Episode 2
15.Sep

Zu Gast bei: Janosch Tröhler

Mit 19 hat er mit seinem jüngeren Bruder Negative White gegründet. Einfach so. Unterdessen ist die Plattform zu einer etablierten Adresse im Musik-Journalismus geworden und hat dutzende Redaktoren und Fotografen.



 
Episode 1
1.Sep

Online-Kommentare

Auf vielen Redaktionen sind sie ein leidiges Thema: Online-Kommentare. Wir diskutieren darüber, welche Modelle es gibt im Umgang mit ihnen – von Web 1.0 bis Community-Management – und überlegen, warum das heutige Niveau bei vielen Kommentaren so tief ist und wie man es steigern könnte, in dem man die schweigenden 99 Prozent zur Interaktion bewegt.



 
Episode 0
17.Aug

Das Manifest

Journalismus Y – das ist ein Audio-Podcast über Journalismus aus der Sicht der Generation Y. Wenn heute über die Situation der Medien diskutiert wird, schwingt oft eine latente Weltuntergangsstimmung mit. Die guten alten Zeiten werden aber zu oft heraufbeschworen, die Zukunft zu skeptisch gesehen. Wir (Angelo Zehr, 25 und Luca Ghiselli, 23) sehen das anders.



 
Episode
17.Jun

Die Auferstehung der RSS-Feeds dank «Apple News»

Apple hat an der letzten Entwickler-Konferenz ein neues App vorgestellt: News. Einmal mehr: Das Prinzip ist kein Neues, doch Apple könnte es mit seiner Marktmacht schaffen, zum neuen globalen Player im News-Markt zu werden. Wie wird sich das auf unsere Nachrichten auswirken?



 
Episode
26.Mai

Livestreaming-Apps: Ein Erfahrungsbericht

Ein bisschen stolz bin ich schon. Vermutlich haben wir einen Schweizer Rekord aufgestellt: Noch nie hatte jemand 1’300 Zuschauer gleichzeitig auf seinem Livestream. Insgesamt haben 4’000 Personen zugeschaut und nach zwei Tagen haben sich weitere 2’000 Leute das Video angesehen. Hier die häufigsten Fragen, Kritikpunkte und Antworten.



 

 

 
Episode
14.Jan

Videos im Web – Warum und wie setzt man sie richtig ein?

Videos vermitteln ein Maximum an Eindrücken. Ohne Umwege. Einem Video schenkt man Glaubwürdigkeit – man hat etwas schliesslich mit eigenen Augen gesehen. Und nichts kann einen so fesseln wie Bewegtbild und Ton. Aber Videos haben auch so ihre Tücken.



 
Episode
15.Dez

Megatrend Personalisierung: Was kommt auf uns zu?

Es ist klar: Der digitale Journalismus erlaubt eine immer genauere Personalisierung des Angebotes. Unternehmen sammeln Unmengen an Daten, um uns massgeschneiderte Werbung anzuzeigen. Warum also nicht auch Inhalte massschneidern? Einen Grund gäbe es vielleicht, aber schauen wir zuerst uns an, wie die Personalisierung aussehen könnte.



 

 
Episode
2.Dez

Text ist und bleibt König – über Typografie im Web

Ganz bewusst schreibe ich meinen ersten Grundlagentext über das Medium Text. Egal wie multimedial man arbeitet, Text wird immer eine tragende und verbindende Rolle einnehmen. Bewusst und geschickt gesetzter Text ist eine Grundbedingung für jede multimediale Geschichte.



 
Episode
28.Nov

Pladoyer für eine neue Newsform

Mittlerweile ist Konsens: Der Artikel (unterteilt in Titel, Lead, Bild, Text) hat ausgedient. Zum Glück. Es ist nur logisch, dass sich diese rigide Form nicht für alle Geschichten gleich gut eignet. Ich schreibe gerne über Longforms, doch heute möcht ich mal überlegen, wie Kurzfutter in Zukunft aussehen könnte.